Das Gastronomiesterben in Ludwigshafener Stadtteil Oppau geht weiter bzw das Wirtekarusell dreht sich wieder.
Nachdem letzte Woche im "DJK" der Pächter aufgab folgen nun offensichtlich der "Olivengarten" und im Hotel "Oppauer Stubb" scheinen auch die Lichter aus zu gehen ( wie aus normalerweise, gut unterrichteten Oppauerquellen zu hören ist).
Ich möchte nicht spekulieren warum die Kollegen die "Segel gestrichen" haben aber der Verdacht liegt nahe, daß die Kosten einfach zu hoch wurden und/oder die Rahmenbedingungen ein erfolgreiches Arbeiten nicht zu ließen.
Ich bin mal gespannt wie lange es dauert bis die entsprechenden Verpächter mit ihren zum Teil überhöhten Pachtvorstellungen und kuriosen Vertragsbedingungen neue Gastronomen generieren können, um dann in 1 oder 2 Jahren erneut neue "Spezialisten" zu suchen/finden die diese Bedingungen akzeptieren, und das ganze wieder von neuem beginnt.
Auch im Hotel "Weiherhof" in Ludwigshafen-Friesenheim scheint man den Restaurantbetrieb eingestellt zu haben und nur noch Zimmer zu vermieten.
Zunehmende Kosten (Energie, Steuern, erwartete Mehrkosten durch das Rauchverbot etc ) haben sicherlich auch zu der steigenden Zahl von Betriebsaufgaben geführt, und lassen die Stadtteile langsam aber sicher zu "gastronomischen Wüsten" veröden, in denen nur noch die Schwarzgastronomie blüht.